Herzlich Willkommen bei der Zukunftswerkstatt Saar e.V.

Neueste Meldungen:

2026.06.22. Ehrenamt wird gefördert.
Scheckübergabe von der Stiftung PSD L(i)ebensWert
Scheckübergabe - 4000 Euro für die Zukunftswerkstatt Saar e.V.

Projekte:  Barrierefreieres Leben (ZWSaar e.V.)

Thema:  Rollstuhlrampen für ein barrierefreieres Leben


Das Projekt wird u.a. unterstützt und gefördert durch:

Kooperation und

Partnerschaft seit 2025
Stiftung PSD L(i)ebensWert
und
 
Zukunftswerkstatt Saar e.V.

2026.06.22. "Ehrenamt wird gefördert!"

35.000 Euro für ein besseres Miteinander im Saarland


Zehn gemeinnützige Organisationen im Saarland erhalten von der Stiftung PSD L(i)ebensWert Spenden in Höhe von insgesamt 35.000 Euro. Übergeben wurden die Spenden gestern in der Geschäftsstelle der PSD Bank RheinNeckarSaar in Saarbrücken.


Mit großem Einsatz widmen sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen der Aufgabe, das gesellschaftliche Miteinander zu stärken und Menschen in schwierigen Lebenslagen gezielt zu unterstützen. „Soziale Projekte geben Halt, fördern die Solidarität und tragen wesentlich dazu bei, den Zusammenhalt in Wohngebieten, Kommunen und der Gesellschaft insgesamt zu stärken“, sagte Udo Blank, Vorsitzender des ehrenamtlichen Spendenbeirats der Stiftung PSD L(i)ebensWert für die Region Saarbrücken, bei der gestrigen Spendenübergabe. „Die Vielfalt der Unterstützungsangebote und die Kreativität bei deren Konzeption und Gestaltung begeistern mich jedes Mal aufs Neue“, so Blank.


Mit jeweils 5.000 Euro unterstützt die Stiftung PSD L(i)ebensWert das Projekt „Zirkus macht Schule - Kannst du nicht war gestern!“ des Fördervereins der Grundschule St. Barbara Landsweiler e.V., das Angebot „Bühne frei für die Südschulkids!“ von Mus-e Deutschland e.V. sowie das Benefiz-Musikprojekt „Heart Rock Island 2026“ des gemeinnützigen Vereins Heart and Heavy.


Die Zukunftswerkstatt Saar e.V. erhält für ihr Projekt „Barrierefreieres Leben“ 4.000 Euro.

3.600 Euro gehen an die StudienStiftungSaar für die Vergabe von „Saarlandstipendien für beeinträchtigte und chronisch kranke Talente an den fünf Hochschulen im Saarland“.


Über eine Spende von 3.500 Euro kann sich der Verein 2. Chance Saarland e.V. freuen. Er verwendet das Geld für sein Projekt „Tanzen für Frieden“, das vom 3. bis 5. Juli beim 50. Saarbrücker Altstadtfest auf die Bühne kommen wird. „‚Tanzen für Frieden‘ ist ein künstlerisches Projekt der kulturellen Jugendbildung für junge Menschen von 14 bis 25 Jahren. Es bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Kreativität durch Musik, Rap und Tanz auszudrücken“, erklärt Saeid Teimouri, Gründer und Gesamtprojektleiter von 2. Chance Saarland e.V.. „Das Angebot richtet sich bewusst an Jugendliche mit und ohne Behinderung sowie mit und ohne Migrationshintergrund und fördert ein inklusives Miteinander. Ziel ist es, interkulturellen Austausch zu stärken, Begegnungen zu schaffen und demokratische Werte erfahrbar zu machen.“


Das „Lebenscafé Herzenszeit“ des St. Jakobus Hospizes wird von der Stiftung PSD L(i)ebensWert mit 3.000 Euro gefördert. Das „Lebenscafé Herzenszeit“ ist ein neues, offenes Trauerbegegnungsangebot in Saarbrücken. Es schafft einen geschützten Raum, in dem Trauernde einmal im Monat zusammenkommen können, um Austausch, Stille, Impulse und individuelle Begleitung zu erleben.


Weitere Spenden erhalten der Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland e.V. (Projekt „Kamishibai – Mit Bildern hinein ins Buchabenteuer!“, 2.000 Euro), das Genderkompetenz-Zentrum der Gemeinnützigen Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit („Ausbildung zum Jungen*arbeiter – Geschlechterbewusst. Fundiert. Praxisnah.“, 2.000 Euro) sowie die gemeinnützige GmbH Lebenswerte (Projekt „Hilfe für obdachlose Frauen im Saarland“, 1.900 Euro).


Pro Jahr vergibt die gemeinnützige Stiftung PSD L(i)ebensWert im Geschäftsgebiet der PSD Bank RheinNeckarSaar eG Spenden in Höhe von 270.000 Euro. Zusätzlich gibt es immer wieder besondere Spendenaktionen zu sozialen Schwerpunktthemen. Haupteinnahmequelle der Stiftung ist das „PSD Gewinnsparen“, über das Kunden der Bank die Förderung sozialer Projekte ermöglichen.


Nächster Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2026

Bewerbungsschluss für die nächste Spendenvergaberunde in der Region Saarbrücken ist der 15. Oktober 2026. Das Bewerbungsformular und weitere Infos gibt es auf www.psd-liebenswert.de.


Pressefoto (Foto: PSD Bank)

Spendenübergabe der Stiftung PSD L(i)ebensWert in Saarbrücken am

22. Juni 2026.

Eingegangen per E-Mail

PSD Bank RheinNeckarSaar eG 

Herzlichen Dank!

Winfried Hoffmann

Zukunftswerkstatt Saar e.V.

wheelmap.org-Botschafter

SOZIALHELDEN

BarriereScout

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Gerne können sie uns mit einer Spende für die Finanzierung dieses Projekts unterstützen

Zukunftswerkstatt Saar e.V.

Spendenkonto:

 IBAN: DE60 6001 0070 0561 9607 01

 BIC: PBNKDEFF


Herzlichen Dank!

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Weitere aktuelle Meldungen finden sie in unserem ZWSaar-Ticker

Zum ZWSaar-Ticker --->

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Rückblick - Beiträge 2026 -->

Rückblick - Beiträge 2025 -->

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Wir waren dabei:
Special Olympics 2026 im Saarland

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 "Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist."

Victor Hugo

Zukunftswerkstatt Saar e.V.
Übersicht und Inhaltsverzeichnis:

Über uns:
Umwelt aktiv - ZusammenWachsen

Die Zukunftswerkstatt Saar e.V.

lustwandelt zu Nachhaltigkeitszielen


Ein Pressebericht vom BUND Saar aus dem Umweltmagazin Saar 01/2018

Download und Quelle:
https://www.bund-saar.de/fileadmin/user_upload/Landesverband_Saar/Umweltmagazin/2017/Umags_01_2018/26-27.pdf


„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Dieser Satz von Victor Hugo wurde der Zukunftswerkstatt Saar e.V. (ZWSaar) zum Leitmotiv. Zusammen mit jungen Erwachsenen hat Dr. Rudi Peter, Jurist und Soziologe, im Saarland während der bewegten 80er Jahre den gemeinnützigen Verein gegründet. Begeistert von den „Zukunftswerkstätten“ des Zukunftsforschers Robert Jungk und befeuert durch den Protest gegen das nahegelegene

französische Atomkraftwerk Cattenom fanden sich „Not“ und „Wende“.

Erste selbstgebaute Kollektoren und Gehirnstürme in Richtung alternative Lebens- und Arbeitsformen keimten auf. Es gründeten sich genossenschaftlich selbstverwaltete Betriebe und Dienstleistungsprojekte. Vernetzt und wissenschaftlich begleitet durch das ZWTeam, entstanden in Selbsthilfe oder mittels Start-upHilfen z.B. der Fahrradladen Saarbrücken, die Schreinerei Holzbock Saarbrücken, der Dritte-Welt-Laden Dillingen, der Rundum Service und die Altenselbsthilfe in Saarbrücken und Dillingen. Neben den 1980er Projekten gab es das „Institut Zukunftswerkstatt“, welches durch Veröffentlichungen zur Alternativökonomie, z.B. in der Arbeitskammer-Zeitschrift „Arbeitnehmer“, sowie Ausstellungen und Workshops zur Geschichte des Genossenschaftswesens die Alternativbewegung reflektierte. Eine Bürgerbeteiligung an Solaranlagen wurde in Dillingen in erschwinglichem Umfang ermöglicht.


Neben Vorträgen entstand auch eine Veröffentlichung von Dr. Stephan Peter, Soziologe und Politologe, zum Thema „Wirtschaftsdemokratie“. 2017 nun fand eine Film- und Veranstaltungsreihe „Die Firma sind wir“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zum Thema „Genossenschaft“ statt. Es gab Tee der selbstverwalteten französischen Arbeiterkooperative FRALIB bei Marseille. Eine saarlandweite Recherche und Machbarkeitsstudie zum Thema „Mitarbeiterbeteiligung“ ist im Entstehen.


Den regenerativen Energiequellen sollte der Verein mit dem Windrädchen im Logo Triebkraft verleihen. In den 1990ern veranstaltet er die „Pro Solar“-Solartechnikmessen und internationale Solarkunstpräsentationen, Filme und Buchvorstellungen zum Thema bei „Fragen an den Autor“, Vorträge, Symposien und transatlantische Videokonferenzen, sowie deutsche Meisterschaftscups für Solarboot und Solarmobil. Beispielhaft nahm man ein Solartaxi mit Solartankstelle in Dillingen in Betrieb, Exploratorien und AGs im Bereich Photovoltaik wurden in Dillinger Schulen initiiert. 1997 erhielt die Zukunftswerkstatt Saar den Deutschen Solarpreis in der Kategorie „Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für erneuerbare Energie“ – verliehen von der „European Association for Solar Energy“. Leider konnte der Dillinger Solarpark, der von Friedensreich Hundertwasser baukünstlerisch unterstützt wurde, bislang nicht verwirklicht werden. War die Zeit noch nicht reif dafür?


Spektakulär war auch der räumlich inszenierte „Sonnengesang“ des Heiligen Franziskus im Dillinger Schloss. Kunst und Musik begleiten stets die Events der ZWSaar. Ein Bewusstseinswandel ist immer ein kultureller Prozess. Die Musen vermitteln und würdigen ökologische und soziale Entwicklung. „Schönheit wird die Welt erlösen“ unterstreicht Dr. Rudi Peter den Satz von Fjodor Dostojewski.


„Jede Erfahrung der Schönheit ruft ein verlorenes Paradies wach und ruft nach einem versprochenen Paradies. In der Kunst sind also die scheinbar unvereinbaren Gegensätze – Geist und Natur, Subjekt und Welt, Singuläres und Universelles – vereint“. So äußert sich der philosophische Poet François Cheng und ermutigt: „Die Einmaligkeit verwandelt jedes Wesen in ein Gegenwärtiges – Anwesendes, das durch die Zeit hindurch – wie eine Blume oder ein Baum – beständig zur Fülle seines Ganzes strebt und das genau ist die Definition von Schönheit“. Diesen zutiefst naturgemäßen Entfaltungsbedürfnissen folgen die Angebote des Vereins. Naturbe(ob)achtung!

Neben dem immer noch aktiven Mitwirken bei der Dillinger Energiesparmesse spinnt sich der „rote Faden“ der CO2-Einsparung in andere Lebensbereiche: Lifestyle und Konsumverhalten. „Weniger Plastik für mehr Lebensqualität“. Aufklärung, Plastik-UpcyclingWorkshops, Performances, Podien, Papier-/Stoff taschen-Design und -Produktion, Ausstellungen in Schaufenstern in Homburg und Dillingen in Schulkooperationen unter der künstlerischen Leitung durch die Pädagogin und Diplom-Medienkünstlerin Christine Wagner, eine der ersten ZWlerinnen. Nachhaltigkeitsziele Klima und Wasser werden thematisiert und zu regionalem Handeln und Konsumieren animiert. So ist es nach vierzig Jahren schon die zweite Generation Schüler*innen, die den Funken der Energiewende spürt.


Entlang des CO2- und H2O-Fußabdrucks ergab es sich, dass sich die engagierten Vereinsmitglieder auf „Urban Gardening“ als logische und lustvolle Konsequenz im Dillinger Stadtraum projektierten. Ein Feld der Möglichkeiten auch für Neuankömmlinge, in Dillingen Kontakte zu Einheimischen zu finden und sich neu zu verwurzeln. Sprach- und Rezepteaustausch, gemeinsames Gärtnern und Feiern schaffen Welcome. So entstand z.B. ein interkultureller Frauengarten im Kleingartenverein Dillingen Nord, ein Teekräuterbeet am Odilienplatz, eingeweiht durch eine syrisch-deutsche „Tee-atergruppe“ der Zukunftswerkstatt unter der Leitung von Jenny Theobald, Intensivtheater. Gepfl anzt von Schüler*innen mit Migrationshintergrund des TGBBZ Dillingen gibt es eine Streuobstwiese in der Saaraue. Eine Erweiterung zum essbaren Wildpflanzenpark EWILPA findet aktuell statt. Fachlich begleitet und mit Wildpflanzenwanderungen für jede/n spannend präsentiert durch Birgit Loris, Fachberaterin für essbare Wildpflanzen. Workshops der Verarbeitung, Zubereitung, Konservierung, Saatgut und Bodenverbesserung komplettieren.


Wir, die sieben Hauptengagierten von 21- bis 91-jährig, mit verschiedenen Fachkompetenzen, sind stetig im Austausch und im Tun.


Bashar Shawa ist unser Dolmetscher und Vermittler in interkulturellen Fragen. Er ist musikalisch und kulinarisch unser Botschafter. Wir spüren „Salem alaikum“ den Frieden, der mit uns ist, wenn wir den „Krieg wenden“. Winfried Hoffmann, ein weiteres Mitglied der Zukunftswerkstatt und Behindertenbeauftragter der Stadt Dillingen, vertritt den Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Auch hier wird mit der Verbreitung von Rollstuhlrampen saarlandweit ein Zeichen des Willkommens gesetzt.


Unsere Wasseraktivistin und Referentin Jutta Schütz setzt sich aktuell für die Installation eines „klingenden“ Trinkwasserspenders in der Dillinger Innenstadt ein.


Nun, die hier aufgezeigten Aktivitäten sind noch lang nicht alle Resultate der Zukunftswerkstatt Saar, auch müssten noch viele Namen genannt und Personen geehrt werden. Stadt, Stadtwerke, Schulen, Kreis, Land, Kooperationspartner, Sponsoren, Spender, Aktive und Aktivisten ermöglichen die Fruchtbarkeit dieser Projekte.


Interessant aber vielleicht zu betrachten, warum wohl wenige Akteure oft so viel bewegen. Zentral bestimmt die persönliche Verantwortung für Welt und Umwelt, die Dr. Rudi Peter seinerseits bei der Gründung übernommen und vorgelebt hat. So haben wir den Spirit erfahren, dass jede/r an der Zukunftsgestaltung mitwirken kann. Selbstwirksamkeit wird erlebt, motiviert und befriedigt, lässt sinnhafte und sinnliche Lebensqualität erblühen und nährt Hoffnung auf eine lebenswürdige und friedvolle Zukunft. Viele unserer Ängste und Nöte versuchen wir durch kreatives, modellhaftes Handeln zu verwandeln und gewinnen so Strahlkraft und Authentizität. Im Kontakt mit den Bürger*innen und Schüler*innen, den Pflanzen und Tieren vermittelt sich in der Praxis das Potenzial der Achtsamkeit und war es anfangs Solarenergie, so sind es jetzt synergetische Effekte, die uns wärmen und entspannen, antreiben und nähren.


Wir haben gelernt, dass es oft ein kleiner Same, eine kleine Geste ist, der oder die auf Erde trifft, um irgendwann prächtig aufzugehen, und so verteilen wir lächelnd lebensfreundliche Ideen, transportiert mit Natur und Kultur in Schönheit. Ihre Zeit kommt. „Alle Lust will Ewigkeit“ zitiert Dr. Rudi Peter Friedrich Nietzsche.


Christine Wagner ist zuständig für künstlerische und pädagogische Aufgaben bei der Zukunftswerkstatt Saar e.V.


Informationen:

https://www.zwsaar.de/

https://www.facebook.com/zukunftswerkstattsaar


Ihre Spende unterstützt die Arbeit der Zukunftswerkstatt Saar e.V.

IBAN: DE60 6001 0070 0561 9607 01

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Der Verein Zukunftswerkstatt Saar e.V. engagiert sich seit über 40 Jahren für Umweltschutz und ein soziales gesellschaftliches Miteinander. Er ist dem Prinzip "Global denken – lokal handeln" verpflichtet.
Wir befassen uns mit den wichtigen Fragen unserer Zeit aus den Bereichen Gesellschaft, Lebensstil, Wirtschaft und Umwelt.

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